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Totales Chaos bei uns. Länder die nicht mitziehen werden beschimpft und beleidigt. Bei uns geht es aber drunter und drüber. Multikulti — wer wenn nicht wir soll es schaffen. Wir haben doch eine besondere Verantwortung. Auch hier nur Chaos. Kein Land fördert einen so restrektiven umstieg, die Grünen sogar einen kompletten Ausstieg.

Wer wenn nicht wir sol, das schaffen. In Israel waren vor 8 Jahren schon mehr E Zapfsäulen zu sehen als bei uns heute. Es gibt viele Länder die bei diesen Punkten viel weiter sind als wir. Weiter, weil die es pragmatisch und sachlich angegangen haben. Wir errreichen nichts, weil wir es ideologisch angehen.

Das schlimmste ist für mich dann immer noch die Arroganz zu meinen wir können alles besser und es den anderen Ländern immer ins Gesicht sagen. Nun ist mein Sohn in der 3. Klasse; , eher eine 2 wird er als Note in Deutsch erhalten. Jedes dritte Wort schreibt er falsch und bekam in Deutsch bei einer Arbeit: Nun muss ich über Nachhilfe, private Schule oder Schweiz nachdenken.

Afrika wird von Europa beansprucht, etc. Die Menge und das einwanderungstemo macht es. Ich bin Jg und ging mit den ersten einwanderungskindern in die Schule. Da konnten alle Türken gut Deutsch. Da waren aber auch nur vereinzelte in den Klassen.

Als bei den späteren Jahrgängen 4—5 Türken in der Klasse waren, ging das Lerntempo schlagartig zurück. Gabor Probieren Sie es mit Bayern, könnte noch bis zur Mittleren Reife eines 9jährigen reichen, bis die auch so weit sind.

Wir wohnen 10km von der bayrischen Grenze und denken jeden Tag lauter darüber nach unseren 9jährigen dort hin zu stecken…. Ich kann bestätigen, dass das Schulsystem in der damaligen DDR nicht das schlechteste war.

Den Vergleich konnte ich machen, als ich nach der Wende für die Wessis gearbeitet habe. Deren Orthografie und Satzbildung war katastrophal. Auch heute, 27 Jahre nach der Wende, haben es überdurchschnittlich viele Menschen nicht geschafft, einen fehlerfreien Text zu schreiben.

Das Schulsystem im Westen war jedenfalls sehr viel schlechter als im Osten. Aber es wird daran gearbeitet, dass es noch schlechter wird, dank massenweiser Asylanten. Meiner ist in der 9 Klasse Gymnasium. Er geht ab Klasse 11 für einen Austausch mach Australien. Bin gespannt wie da die Schule ist und ob ich nicht doch in Versuchung komme Ihn dort das Abi machen zu lassen. Alles richtig, und nach einer radikalen Wende hätten wir auch schon die schlimmsten Verwerfungen die die BRD-Alt-Eliten angerichtet verbrochen haben behoben.

Aber so lange diese radikale Wende nicht eingeleitet wurde geht es weiter den Bach runter. Wann kommt das im KIKA? Ohhh Ohhh das ist aber auch in Duisburg-Hochfeld passiert. Nun sind sie halt da… ne stop, die waren schon vor dort.

Hochfeld ist schon über Jahre hinweg einer der übelsten Stadtteile von Duisburg. Wer dort wohnt, der hat es wirklich geschafft auf der umgedrehten Leiter. Danke für den kleinen Einblick deines Lebensumfeldes, katharer, ja, hier in D.

Auch dies wäre ein mögliches Szenario. Aber mit diesen Politikern? Die besitzen doch gar nicht die notwendige härte dafür. Solarkrempel kam aus Deutschland, dann haben die Chinesen mit ihrem Dumping angefangen. Bei Stahl sind sie auch nur des staatlich finanzierten Dumpings wegen erfolgreich. Die weltweite Überschwemmung mit Stahl war subventioniert!

Das hatte nichts mit Markt und Handel zu tun, sondern war und ist Krieg! Ich kenne ein paar Leute, die sich die Chinadinger mit heftigen Leistungsdaten für wenig Geld gekauft haben. Schauen wir mal, ob die Akkus länger halten, als die üblichen China-Akkus… Wenn sie nicht vorher durchschmoren. Stellt sich die Frage, wer braucht wen mehr? VW verkauft zum Beispiel jeden zweiten Hobel nach China. Ich bin in Bayern zur Schule gegangen u.

Habe viele Firmen auf der Welt gesehen. Aber in HH war ich echt schockiert, wie wenig Bildung besonders in Heimatkunde vorhanden ist.

Und das waren alles Ingenieure u. Manche kannten nicht einmal Störtebeker. Merkel macht für mich den Eindruck eines Soziopathen, der ungeachtet des Schadens Dritter stramm seine Ziele verfolgt, und die Franzosen aus den Eliteschulen sind allesamt Rassisten, die locker flockig über Leichenseen wandeln können. Die anderen sind Lutscher, die einfach mitlaufen.

Und Altmeier traue ich jede, aber auch wirklich jede Grausamkeit zu. Neulich bei WWM, Frage lautet: Da ist ein Kreis mit m Umfang, wie gross ist der Durchmesser? Vier Antwortmöglichkeiten in der Spanne von m bis 10 km. Kandidatin hat keinen Schimmer und ruft Telefonjoker an, einen Mathematiklehrer. Wie ein anderer schon sagte: Deutschland hat sich de facto bereits abgeschafft, nur die meisten haben es noch nicht gemerkt.

Zwei interessante Kommentare, beiden kann ich zustimmen. Nunja… das Reich der Mitte — altes Kulturvolk — und ich werden auf der persönlichen Ebene nicht so richtig warm.

In der DDR war es im Bildungswesen knallhart. Sie hielt Feinde fern und die Chinesen unter sich. Homogene Gesellschaften- für die es natürlich keine Mauern braucht, eigentlich- werden hier ja, wie wir wissen, massivst bekämpft und zerstört. Ethnische Homogenität macht nämlich stark und erleichtert das Zusammenleben ungemein.

Nehmen Sie es mir nicht übel, aber zu dieser Überzeugung kann man nur kommen, wenn man die Realität komplett ausblendet. Ich hatte erstmalig vor 40 Jahren beruflich mit Asiaten in ihren Ländern zu tun, ab Ende der 70er Jahre: Sie haben den Vorsprung der chinesischen Minderheit mit Gesetzen und, wenn das nicht half, mit Terror zu beschränken versucht. Einfach mal die Geschichte befragen! In Malaysia wurden die gesetzlichen Bestimmungen über die Mehrheit von Malayen in Unternehmen durch Strohmänner umgangen.

Ja, eine radikale Wende ist der einzige Weg zur Besserung unserer Lebensbedingungen — vor allem seelisch — und zur Bewahrung unseres Volkes. Das rein Wirtschaftliche läuft mehr als ausreichend. Sieh dir die Läden an — sie sind voll. Wir produzieren im Überfluss und exportieren mehr als genug, um uns die Importe leisten zu können.

Ich mache den Versuch , es mir vorzustellen, aber er ist sicher unzulänglich — dennoch oder vielmehr deswegen möchte ich andere dazu anregen, den Versuch auch zu machen. Im Jahr versorgte ein Landwirt bzw. Heute versorgt ein Landwirt mit seiner Arbeit Personen. Die individuelle Arbeitszeit ist kaum gesunken von ca. In anderen Branchen ist es vielleicht nicht ganz so extrem wie in der Landwirtschaft, aber alles, was hergestellt werden muss, braucht wesentlich weniger menschliche Arbeitskraft.

Wenn die Leute im Jahr etwa 60 Wochenstunden gearbeitet haben, warum arbeiten wir heute dann nicht 2 Wochenstunden? Okay, es gibt ein paar hübsche Sachen, die wir haben wollen und die es damals noch nicht gab — dann eben 10 Wochenstunden.

Es gibt keine Olympiade! Wir müssen nichts weiter als uns selber versorgen. Aber es ist wahr und jeder kann sich das selber erarbeiten. Aber bevor es geschehen kann, muss es gedacht werden.

In China sprechen übrigens mehr Menschen Deutsch als es überhaupt Deutsche gibt. Es gilt dort als schick, Marx und Engels im Original lesen zu können. Auch wenn diese bei uns etwas aus der Mode sind, wenn an der Mär von den dringend benötigten Fachkräften etwas dran wäre, dann würden wir uns dort umschauen und nicht massenweise Moslems importieren, für die Ungläubige grundsätzlich Untermenschen sind. Das Ganze ist eine riesige Lüge. Wer sich dazu nähere Anregungen holen will, kann sich ja mal den Plan B der Wissensmanufaktur zu Gemüte führen.

Es ist angenehm zu lesen kein Fachjargon und angeberisch-intellektuelles Geschwurbel und fängt gleich mit einem Hammer an:. Diese Vermögenssteuer sei gestaffelt nach Vermögen, und zwar so, dass jemand, der zwei Millionen Euro hat, mehr Einnahmen aus dieser Steuer bekommt, als jemand, der nur eine Million Euro hat. Auf der anderen Seite müssen all diejenigen, die kein Vermögen haben, jedes Jahr Ja klar, was denn sonst? Unsere Kinder werden sie an den Eiern haben! Wir müssen nur darauf achten.

Wo ist Ihr — ganz persönliches — Problem? Denken Sie auch an das Gesundheitswesen, das uns mittlerweile an die Mia pro Jahr kostet. Auf dessen Segnungen will auch kaum jemand verzichten. Die Rentner wollen auch versorgt werden, die Lebenserwartung ist gegenüber früher um bestimmt 20 Jahre gestiegen.

Die Alten waren Ostern aus Vietnam gekommen, zwecks Ausbildung, sollten nach 3 Jahren wieder zurück, dann kam die Wende, viele blieben hier, machten sich selbständig, Handel und Handwerk.

Sie gründeten untereinander Familien, bekamen Kinder und diese zählen in unseren Schulen zu den Klassenbesten, gehen alle aufs Gymnasium und wollen etwas Vernünftiges studieren. Die Alten sprachen untereinander noch Vietnamesisch, obwohl die alle perfekt Deutsch können, wenn sie im Laden sind. Die Jungen sprachen alle Deutsch, mit Brandenburger Dialekt und jetzt kommt es, die hatten alle deutsche Vornamen. Die gehen alle aufs Gymnasium und wollen studieren.

Hab ich gefragt, etwa Sozial- oder Politwissenschaften? Das hielten die für den Oberbrüller, den Witz des Jahres! Prima dachte ich, produzieren unsere Schulen nicht nur Volldeppen. Meine Sorge, wenn die fertig mit dem Studium sind, dann packen die in dieser Narrenrepublik ihre Koffer, nehmen ihre Eltern mit und ziehen dort hin, wo man nachts noch auf die Strasse gehen kann…….. Zu allem anderen, was extrem existenzgefährdend und- bedrohend ist, kommt hinzu, dass dieses Land sich selbst auffrisst.

Die versiegelte und damit landwirtschaftlich Ackerbau etc. Und soll es wohl auch sein. Nicht mehr ganz aktuell der Flächenverbrauch dürfte durch Invasion gestiegen und nicht gesunken sein , aber das Problem wird klar beschrieben: Das Zurückdrängen von der Natur schnürt mir die Kehle zu. Auf der Strecke Hamburg-Berlin wird die Autobahn ja dreispurig ausgebaut, da werden gerade Abertausende Bäume gefällt. Doch weit ausgedehnte Wälder, Moore oder Wiesen gibt es in Deutschland kaum mehr.

Das Weib ist nicht das Schlimmste an dem Video, die Musik und die Sprecherin machen alles noch grotesker:. Wir sind aber bei weitem nicht autark. Ohne wettbewerbsfähigem Export werden wir kein Erdöl, Gas oder Textilien einkaufen können. Auch Düngemittel werden teurer. Wie wollen Sie hier in Deutschland dann 80 Millionen versorgen, wenn selbst in der Weimarer Republik 60 Millionen nicht mit Lebensmitteln autark versorgt werden konnten.

Mit deutschen Erntehelfern wird das auch nichts mehr! Woher wissen Sie, wie viele Wochenstunden ich arbeite? Aber genau genommen frisst der Staat kein Brot, er braucht keine Kleidung, keinen Doktor, keinen Friseur und kaum Möbel. Natürlich brauchen die Staatsbediensteten all diese Dinge, aber die würden sie auch brauchen, wenn sie nicht für den Staat arbeiten würden.

Die Vertiefung dieses Themas ist aber für den Kommentarbereich eines Blogs nicht geeignet. Eine Anregung kann man geben und das habe ich getan. Wo habe ich dergleichen behauptet? Am rotzen und rauchen, diebisch und hinterhältig dreckig grinsend Punkt. Und es ist gut, dass du den Aspekt der Naturvernichtung, der damit einhergeht, aufgebracht hast. Der wird wegen all der anderen Dinge häufig vergessen und ist doch so wichtig. Ich finde daher den Geburtenrückgäng unseres Volkes gar nicht so dramatisch.

Natürlich wäre er das, wenn es ewig so weiterginge, aber das ist ja keinesfalls gesagt, viel wahrscheinlicher ist, dass er sich nach ein paar Generationen wieder auf Erhaltungsniveau anheben würde. Möglicherweise spüren wir die Enge und reduzieren daher unsere Fortpflanzung. Eine der ganz üblen Unverschämtheiten, die uns an den Kopf geknallt werden — oder die vielmehr als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden — ist die, dass Deutschland auf Biegen oder Brechen 80 Millionen Einwohner braucht.

Sonst … ja was eigentlich? Unser Land wäre mit 40 Millionen Deutschen immer noch ziemlich dicht besiedelt im europäischen Vergleich und 40 Millionen Leute brauchen ja auch nur halb so viele Bäcker, Ärzte, Automechaniker und Exportkaufleute wie 80 Millionen Leute. Und es wäre viel schöner. Ich habe übrigens vor Jahren mal eine Studie einer kanadischen Universität gelesen ausgerechnet eine aus einem extrem dünn besiedelten Land , in der die These vertreten wurde, dass die Geburtenrate der Bevölkerungsdichte angepasst ist.

Bei einigen Tierarten ist das ja auch der Fall. Das war alles sehr wissenschaftlich und mit vielen Statistiken versehen, aber populär ausgedrückt, wurde die These vertreten: Die Leute spüren, dass das Land zu voll oder voll genug ist und reduzieren daher ihre Fortpflanzung. Die Autoren haben rundheraus ausgedrückt: Das ist sicher nicht der einzige Grund für den Geburtenrückgang, aber es könnte eine Rolle spielen — in Deutschland natürlich viel mehr als in Kanada. Das haben Sie selbstverständlich nicht getan.

Es ging darum, dass es merkwürdig ist, dass der enorme technische Fortschritt der letzten Jahre KEINEN Rückgang der Wochenarbeitszeit verursacht hat — einen kleinen Rückgang bei der individuellen Wochenarbeitszeit und einen Anstieg Frauenerwerbstätigkeit bei der gesamtgesellschaftlichen. Es ist ein Ansatzpunkt, das System, in dem wir gefangen sind die Chinesen selbstverständlich auch und noch viel tiefer , zu verstehen. Und irgendwann auch seine Bösartigkeit und Überflüssigkeit zu begreifen.

Das ist ein gedanklicher Prozess, der über viele Monate oder gar Jahre im stillen Kämmerlein ablaufen muss wobei Gespräche mit geeigneten Partnern ab und zu natürlich nicht schaden. So etwas können wir doch! Wir sind doch das Volk der Dichter und Denker. Wer sollte es sonst tun, wenn nicht wir? Ich fürchte, DAS bleibt an uns hängen. Das Beispiel zeigt die Armut im ländlichen China.

Denn wenn die Armen nicht mehr auf den Reichtum warten wollen, ist Aufruhr angesagt. Kann ich vollauf bestätigen. Und wenn jetzt noch der Durchschnitts-IQ von 89 dieser Migranten hinzutritt, dann ist der Kohl endgültig fett. Deutschland wird, sagen wir in 10 Jahren, ein Katastrophenstaat sein; völlig unbedeutend und kaum einer Erinnerung wert. Sie ging in ihm nicht mehr von Stadtstaaten aus, sondern von Regenten, die Territorien mit Hilfe ebenso überregional genutzter Machtstrukturen einigten.

Das neue System ist die flächendeckende Herrschaft, die Privilegien verteilt, über Stadtgründungen Machtzentren schafft, sich der Religion unterordnet, Universitäten gründet und für die neue universelle Gelehrsamkeit die Infrastruktur zur Verfügung stellt. Einheitlichkeit war und ist im neuen System vor allem eine spannende Fiktion.

Nach ihr wird in theologisch-philosophischen Seminaren mit einer Anstrengung gesucht, die einen wachsenden Pluralismus der Optionen hervorbringt. Das Gebiet der Erkenntnistheorie stärkte dabei, in seiner Verfassung als allein von Vernunft bestimmtes Forschungsfeld, die Hoffnung auf eine übergreifende Verständigung über Wahrheit. Das Mittelalter wurde in Nordeuropa wie im arabischen Raum die hohe Zeit der Integration antiker Philosophie in das neuzeitliche, Geschlossenheit, Universalität anvisierende Denken.

Aristoteles wurde kommentiert und zum Kern der philosophischen Auseinandersetzung. Das Gegenteil wird aus Sicht der unter diesem Begriff zusammengefassten Zeit zu sagen sein: Eine eigene Ästhetik durchdrang die Philosophie des Mittelalters: Die Philosophie der Neuzeit übernahm hier letztlich zentrale Zielvorgaben des Nachdenkens: Die entscheidenden Erwägungen, wie mit geschlossenen Weltsystemen in neuer Radikalität zu denken ist, bahnten sich mit spätmittelalterlicher Philosophie an.

Ockhams Rasiermesser ist eines dieser Prinzipien, Vorläufer der positivistischen Denkbewegung. Das Universalienproblem mit seinen Grundpositionen von Realismus , Konzeptualismus und Nominalismus lässt sich von der Scholastik bis in die Gegenwart verlängern.

Die Positionsaufteilung, die für die Moderne bestimmend wurde, hat ihre Wurzeln am Ende in der Epoche, von der im Jahrhundert die dezidierte Distanzierung stattfand. Der Buchdruck, der sich in den er und er Jahren in Europa ausbreitete, sorgte in den Wissenschaften für einen umfassenden Traditionsbruch. Mittelalterliche Handschriften der klassischen Autoritäten wurden in den Druck gebracht. Die Perspektive auf ihre Werke veränderte sich mit den textkritischen Ausgaben, an denen nun gearbeitet werden konnte.

Jede einzelne dieser Ausgaben erreichte als identisch vervielfältigter Text die Kritik in allen europäischen Wissenschaftsstandorten. Wissenschaftliche Journale setzten sich ab dem Jahrhundert als neue Diskussionsplattform durch, und waren ihrerseits grenzüberschreitend lesbar.

Die Konstruktion getreuer Ausgaben des aus der Antike überlieferten Wissens wurde das erste Programm. Die Neuauflagen arbeiteten an der Objektivierung der textlichen Überlieferung und der Annäherung an die verlorenen Originaltexte und schufen historische Distanz. Die Suche nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft wurde im Lauf des Jahrhunderts das Projekt der wissenschaftlichen Debatte. Ihr trug die wissenschaftliche Fachzeitschrift als aktuelles und die Literaturgeschichte als auf die Vergangenheit gerichtetes Medium Rechnung das Wort Literatur stand noch für die Wissenschaften, nicht für Poesie und Fiktionen.

Auf dem neuen wissenschaftlichen Markt gelang es der Erkenntnistheorie,. Was hier erreicht wurde, ist im Rückblick beträchtlich: Jahrhundert umstrukturiert vom System, in dem es Theologie, Jurisprudenz, Medizin und Philosophie gab, zum neuen System, in dem Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften nebeneinander bestanden, Felder zwischen denen die Theologie verschwand, und die allesamt eigene erkenntnistheoretische Grundlagen erhielten.

Man darf den Wandel im Rückblick auf der anderen Seite nicht mit einem Wandel der individuellen Erfahrung gleichsetzen. Zwar wurde mit dem Jahrhundert das kopernikanische Weltbild diskutierbar.

Die Erde wird in ihm ein einzelner Planet, der um die Sonne kreist in einem Kosmos, in dem es womöglich zahllose solcher Welten gibt.

Doch blieben die Lehrbücher dem alten ptolemäischen Weltbild auch nach der Entdeckung noch treu. Das neue Modell kam als Zusatzoption ins Angebot; es lieferte Vorteile in der Berechnung von Ereignissen, den Horizont änderte es kaum.

Die um vermutete epochale Wende ergibt sich vor allem in der von heute aus betriebenen rückblickenden Suche nach ersten Belegen der Diskussionen; sie deckt sich nicht mit dem, was man bei einem Besuch von Universitäten noch um erlebt hätte. In den Vorlesungssälen der europäischen Universitäten gaben bis weit in das Jahrhundert hinein theologische Debatten die erkenntnistheoretischen Fragen vor.

Die Kirchenhistorie wurde ab der Ort dieser Debatte. Gottfried Arnolds veröffentlichte Unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie wurde darin Meilenstein mit einer Entdeckungsreise hinab bis in die ketzerischen Positionen der Spätantike, die nun aktuelle Erkenntnistheorie inspirierten. Sie alle fanden unter Vorzeichen der konfessionellen Debatte statt, auch wenn sie zentral die Frage betrafen, wie Staaten in Zukunft das Zusammenleben ihrer Bürger organisierten.

Die meisten heutigen historischen Darstellungen der erkenntnistheoretischen Rückblicke in die Zeit zwischen und pflegen das komplexe Debattenfeld zu lichten und Geschichten zu schreiben, in denen sich das moderne naturwissenschaftliche Denken in einem Siegeszug der Aufklärung durchsetzte.

Tatsächlich konnte man an den Universitäten des Jahrhunderts keine naturwissenschaftlichen Fächer belegen. Einzelne Forschergesellschaften, zumeist Liebhaberkreise, trugen die Experimentalphysik, die Astronomie und die Mathematik bis in das Die Lebensbedingungen veränderten sich durch die Naturwissenschaft erst in den letzten Jahrzehnten des Der Bruch mit der Scholastik setzte im Jahrhundert mit dem Rationalismus ein, einer Strömung, die den scholastischen Streit in seinen Argumentationsstrukturen aufnahm und gerade damit überwinden konnte.

Der bedeutendste Philosoph des späten Jahrhunderts wurde dabei René Descartes , dessen Arbeiten beim Spektrum der Untersuchungsfelder, das hier auf einen einheitlichen Nenner gebracht wurde, bereits eine breitgefächerte Auseinandersetzung einforderten.

Theologen, Mathematiker und Naturwissenschaftler mussten sehen, wie sie sich seinen Behauptungen stellten, nachdem er auf brisante Art Materialismus, Überlegungen über Geist und Bewusstsein und einen Beweis Gottes von philosophisch-theologischer Tragweite zusammenführte. Unter den prominenten Gegenpositionen entwickelte sich in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts in England der Empirismus heraus. Fast noch wichtiger wurde der Eklektizismus , der Ende des Jahrhunderts als Antwort auf die strengen Optionen Mode wurde: Mit dem Beginn des Jahrhunderts wurde Eklektizismus Mode der eleganten, galanten Kreise, die sich der Philosophie als Teilgebiet der belles lettres zuwandten und selbst nicht publizierten, genauso wie der Universitätsdozenten, die eine eindeutige Anbindung an ein System scheuten, jedoch eben die Systeme zur Kenntnis nahmen und sie als verschiedene Denkmöglichkeiten ihren Studenten vorstellten.

Mit dem Eklektizismus etablierte sich am Ende eine eigene Form des Pragmatismus. Macht über die Scholastik gewann der Rationalismus vor allem als eine Philosophie, die Argumentationsformen der theologischen Debatte aufnahm. Wie die Scholastiker drangen die Rationalisten auf ein Philosophieren in logischen Schlüssen, das idealen Definitionen Schlagkraft einräumt.

Thomas von Aquin gab Aristoteles heraus — René Descartes verband seine Philosophie stattdessen mit den Naturwissenschaften, der Mathematik und einem neuen Materialismus. Der Mensch war mit einer Maschine vergleichbar. Die Beweisführungen, die Descartes für die mit Mathematik , Geometrie und moderner Physik übereinkommende Philosophie aufbot, argumentierten vom strengsten Zweifel her.

Diesem widerstand nur ein Faktum: Dass man im Moment des Zweifels noch denkt und demnach existiert: Vollkommenheit lässt Nichtexistenz nicht zu, sie lässt auch keinen Gott zu, der einen in einem Traum verbleiben lässt. Die Welt, die man wahrnimmt, verhält sich wie eine materielle Welt. Nahm man Gott als bewiesen ins Spiel, garantierte er ihre Existenz als genau die materielle Welt, die wahrgenommen wird.

Aus der Sicht moderner empirischer Naturwissenschaft ist es erkenntnistheoretisch kaum plausibel darzulegen, wie aus einer Definition Gottes seine Existenz folgen solle und von ihr aus die der materiellen Welt.

Descartes konnte auf der anderen Seite davon ausgehen, dass seine Beweise die theologische Debatte in eine missliche Lage brachten: Das Bekenntnis zu einem betrügerischen und unvollkommenen Gott stand den Konfessionen gegenüber seiner Philosophie nicht zur Wahl. Mit Thomas Hobbes dagegen taten sich die Kirchenvertreter aller Konfessionen leicht: Seinem Leviathan von , einer Staatstheorie, die mit Seitenblicken auf den englischen Bürgerkrieg den Nachweis führte, dass sich alle Religion im gut organisierten Gemeinwesen der Krone unterordnen müsse, setzte Hobbes ein langes Kapitel Erkenntnistheorie in Auseinandersetzung mit Descartes voran.

Er war bereit, Descartes zu folgen und den Menschen materialistisch zu erklären. Wie der Mensch handelte, egoistisch, das erkläre sich von hier aus — nicht gut noch schlecht, schlicht wie Materie, die ihre Existenz verteidigt, sobald sie begreift, dass sie sie verlieren kann.

War die Erbsünde nicht mehr nötig, um das Handeln des Menschen zu erklären, konnte der Kirche die Aufgabe zugeschrieben werden, diesen Menschen notdürftig in Angst und Schrecken zu halten. Wenn sie eine andere Funktion suchte, bereitete sie dem Gemeinwesen Probleme, das zusehen muss, die Einzelinteressen in Schach zu halten.

Hobbes war für alle Parteien inakzeptabel, doch gerade darum einflussreich. Wollte man ein anderes Menschenbild vertreten, musste man mit Hobbes und der Kirche brechen, die von einer nicht minder rohen menschlichen Grundnatur und einem verderblichen Materialismus ausging.

Wollte man der Kirche eine andere Position im Staat zugestehen, musste man es offen tun. Hobbes legte Argumente vor, von denen man sich nur sicher entfernen konnte, wenn man Grundannahmen in Frage stellen wollte, auf denen Staat und Religion gerade aufbauten. Deutlich wird die missliche Lage, die hier für Vertreter der Religion konstelliert wird, bei Shaftesbury , der die Gegenthese zu Hobbes am Ende wagte und postulierte, dass die bestehende Welt die beste aller möglichen sei, da Gott nur eine solche Welt schaffen konnte.

Hobbes und die Kirchen hätten, so Shaftesbury, ein falsches Bild von der Natur des Menschen gezeichnet: Der Mensch strebe nach Harmonie mit der gesamten Schöpfung. Gerade das müsse man mit Erkenntnistheorie erklären: Es könne nur der Effekt der gesamten staatlichen und kirchlichen Erziehung sein, die den Menschen mit Belohnungen und Strafen bändigte, um hier Macht zu gewinnen.

Die gute Natur werde durch die gegenwärtige Form der Machtausübung verdorben. Die Erwägungen waren erneut rationalistisch. Sie gingen von Prämissen aus, und schlossen von ihnen auf die Realität. Sie vertraten ihre Konfessionen als gültige nach der offenbarten Religion und zogen daraus politische Ansprüche in den Staaten Europas. Die Folge war für das Jahrhundert eine immense Durchdringung der philosophischen Debatte mit Zielvorgaben theologischer Diskussionen — und eine Diskussion, in der staatliche Organe zunehmend sich der philosophischen Argumentationen bedienten, um Konfessionen zu integrieren.

Die Frage der Freiheit des Willens durchdrang, als erkenntnistheoretisch nicht zu entscheidende, die Debattenlandschaft mit der Option, dass auf ihrem Gebiet massivste konfessionelle Politik betrieben wurde. Die reformierte Religion stand unter den drei Konfessionen allein als Vertreterin eines radikalen Determinismus: Gott hatte die gesamte Schöpfung seinem Plan unterworfen, und alles vorbestimmt, was man tut. Wenn man sich von der rationalistischen Debatte nicht distanzierte, drohte man insbesondere hier einer versteckt theologisch brisanten Debatte die Tür zu öffnen.

Die Welt der Naturgesetze war am Ende mit einiger Wahrscheinlichkeit eher deterministisch versteckt reformiert als lutherisch oder katholisch. Die Extrempositionen der rationalistischen Erkenntnistheorie vertraten Baruch de Spinoza und Gottfried Wilhelm Leibniz — Spinoza mit einem Denken, das in logischen Schlüssen den Dualismus in Frage stellte, den die Transzendenz voraussetzte: Wenn man von zwei getrennten Substanzen Gott und Natur , Körper und Geist ausginge, müsse man postulieren, dass sie keine Eigenschaft teilten, da sie sonst partiell identisch und damit nicht getrennt seien.

Eine Substanz, die bestehe, müsse im selben Moment für sich selbst bestehen können. Benötigte sie eine andere Substanz, um zu existieren, verletzte sie ihre Definition als isolierbare Substanz. Eine Substanz könne im selben Moment nicht mehr eine andersgeartete hervorbringen, die hervorgebrachte wäre nicht mehr unabhängig. Die bestehende Substanz müsse mithin ungeschaffen existieren.

Zwei verschiedene Substanzen Gott und Natur, eine schöpfende und eine von dieser geschaffene, könnten nach diesen Prämissen nicht bestehen. Einige Interpreten sehen in dieser Alternative, die sich gerade aus der Definition Gottes ergibt, eine atheistische Tendenz. Für andere Interpreten liegt in der Identifikation von Natur und eigentlichem Gottwesen eine pantheistische Position.

Leibniz besuchte Spinoza und argumentierte in intensiver Auseinandersetzung mit Spinozas Monismus der Theorie der Einheit der gesamten Materie. In seinen eigenen philosophischen Annahmen ging er von einem aus dem Nichts von Gott geschaffenen Kosmos aus. Die gesamte Materie bestehe aus Teilchen dieser letztlich geistigen Komponente ihrer Existenz.

Die Welt müsse, als gesamte betrachtet, nach der bisherigen Schlussfolgerung die beste aller möglichen Welten sein. Aus der Tatsache, dass der Planet Erde Mängel aufweise, könne im selben Moment jedoch geschlossen werden, dass es im Kosmos unzählige andere bewohnte und weit glücklichere Planeten gebe, mit denen der kosmische Gesamtplan sich erfülle und in dem die Erde mit ihren objektiven Mängeln ihren sinnvollen Platz zum besten des Gesamts einnehme.

Siehe eingehender den Artikel Theodizee. Sie gehörte niemandem, war an kein Individuum gebunden, war in der Logik und der Mathematik gegeben, den beiden Wissenschaften, die es den Menschen allein erlauben konnten, zu erahnen, wie der Kosmos aufgebaut sein müsse.

Aus Sicht der Empiristen wagten sich die Rationalisten weit in Bereiche vor, über die durchaus kein Wissen erlangt werden konnte. Argumentierte man gegenüber den Rationalisten streng, konnte man fordern, bei den Sinnesdaten zu bleiben und bestimmte Schlüsse nicht zu wagen. So massiv die Empiristen die Rationalisten auch kritisierten, so nahe standen sie ihnen auf der anderen Seite, wo es um die Naturwissenschaften und den Umgang mit Autoritäten ging.

Descartes und Leibniz waren Wissenschaftler der neuen Zeit, sie waren physikalischen Experimenten aufgeschlossene Mitglieder renommierter wissenschaftlicher Akademien, wie sie im Mittelalter keine Pendants hatten. Die wesentlichen Schritte in den Empirismus — in die Philosophie, die sich streng zur Rückführung aller Erkenntnisse auf Sinneswahrnehmungen bekannte — geschahen in England.

Das hat zum nur geringeren Teil mit der Arbeit der Royal Society zu tun, die Europas führende Institution naturwissenschaftlicher Forschung wurde. Hier wurde vergleichbar interessante Arbeit von experimentierenden Zirkeln in ganz Europa unternommen. Gravierendere Gründe dürften im spezifischen politischen Interessenfeld liegen, das sich für die Philosophen des Empirismus in England herstellte. Schon Hobbes hatte die erkenntnistheoretische Debatte mit einem politischen Angebot unterbreitet.

Locke und Shaftesbury schrieben Erkenntnis-, Gesellschafts-, Moral- und Staatstheorie in unterschiedlichen Argumentationsstrukturen, systematischer der eine, mehr auf die Ästhetik des Arguments bedacht, der andere.

Locke und Shaftesbury schrieben im Geflecht der Parteiinteressen, das sich herausbildete: Beide, Locke und Shaftesbury, produzierten mit dem Empirismus und ihren Gesellschafts- und Moraltheorien Erkenntnistheorie im Interesse der Whigs , die, mit einer Unterbrechung von bis , bis in das späte Jahrhundert die Macht behalten sollten. Hatte Hobbes die Unterordnung aller Gruppen unter die Krone gefordert, so forderten die Vertreter des Empirismus nach Locke einen Staat, der dem Monarchen Macht zugestand, so lange er sie im Interessen der Bürger nutzte, einen Staat, der in England über eine Staatskirche verfügen mochte, der gleichzeitig aber die wichtigste Klientel der Whigs, den religiösen Dissent, tolerierte.

Die politisch intrikaten Forderungen setzten Theorien voraus, die nicht von einer der religiösen Gruppen ausgingen. Die neuen gesellschaftspolitischen Traktate und Essays wurden erkenntnistheoretisch empiristisch untermauert im Blick auf eine Sicht, die den individuellen Leser in den Medien überzeugte — das Erkenntnisvermögen der Rezensenten war mit den neuen Argumentationslinien unabhängig von aller Religion angesprochen.

Locke wurde zwar unverzüglich auf dem Kontinent rezipiert, fand jedoch hier bezeichnend wenig Interesse als unabhängiger Erkenntnistheoretiker. Locke wurde der Philosoph der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die langsame Rezeption des Empirismus auf dem Kontinent scheint am deutlichsten damit zu tun zu haben, dass kontinentale Philosophen bis in die Zeit Jean-Jacques Rousseaus noch darauf bauten, bei weitem mehr zu erreichen, wenn sie einzelne Regenten überzeugten.

Eine Erkenntnistheorie, die sich vor allem Parteien in der überkonfessionellen Kontroverse anbot, blieb hier bis ins Jahrhundert von geringem Interesse.

Das Projekt, zu dem John Locke mit dem Essay concerning Humane Understanding ansetzte, war an zwei Stellen brisant, der Autor notierte sie beide auf den ersten Seiten: Wenn er behauptete, alles, was Menschen wüssten, wüssten sie durch Sinneswahrnehmungen, dann zog er bereits an dieser Stelle den Verdacht des Atheismus auf sich, da nun erst einmal erklärt sein wollte, wie Gott den Menschen dann Gegenstand des Bewusstseins werden sollte.

Locke riskierte mit seinem Beharren auf Sinneswahrnehmungen als Wissensquelle zudem ein Paradox: Nichts war angeboren, sonst müssten Menschen auf dem Gebiet der angeborenen Ideen weltweit Vorstellungen — von Gott, der Materie, Gut und Böse — teilen. Menschen sehen Dinge, erhalten von ihnen Ideen, setzen ihre Ideen zusammen, abstrahieren von ihnen, verfügen über sie in der Erinnerung, entwickeln Vorstellungen von Kausalität Wachs schmilzt bei Hitze, Momente wie dieses machen Kausalität erfahrbar.

Wenn Menschen eine Wahrnehmung wiederholen, zählen sie bereits, wenn sie zählen, folgte die gesamte Mathematik daraus. Wenn Menschen etwas Neues erfinden, setzen sie Bilder zu diesem Neuen zusammen und begeben sich dann an die Konstruktion.

Das Bewusstsein müsse ewig und ungeschöpft existieren, da es die Materie nicht benötige. Man müsse es im selben Moment dahingestellt sein lassen, was aus einer Definition Gottes folge. Die Idee seiner Existenz hätten Menschen indes, bevor sie aus seiner Definition Schlüsse zögen, mit den Dingen und ihrem Nachdenken bereits erlangt. Locke bot ein Buch, das kaum zu Beweisen durchdrang. Er lieferte eher ein Plädoyer, nach dem denkbar sein musste, dass durchaus alles, was den Menschen beschäftigte, genauso gut über Sinneswahrnehmung und den Umgang mit ihr in das menschliche Bewusstsein gelangte.

Die Gliederung seines Buches frappiert, aus heutiger Sicht, mit ihren Problemverlagerungen: Im dritten Argumentationsschritt wendet er sich der Sprache als dem Medium zu, in dem Menschen Erkenntnisse formulieren. Jahrhundert vollführte, ist hier auf das Problem der Sprache verwiesen, in der die Formulierung von Erkenntnis abläuft — und die wiederum auf Erkenntnis erhebliche Rückwirkung habe.

Locke rief dazu auf, das menschliche Bewusstsein zu untersuchen und zu verstehen, mit welchen Konzepten es umging — dabei müsse man den Wahrnehmungsapparat, genauso wie die von Denktraditionen behaftete Sprache untersuchen, um zu verstehen, warum Menschen verschiedener Kulturen die Welt in manchen Aspekten ähnlich, in anderen sehr unterschiedlich wahrnähmen. All dies ist bei Locke weit vor dem Aufkommen der Wahrnehmungspsychologie und der Kulturanthropologie formuliert.

Locke inspirierte die Kunst. Laurence Sternes Tristram Shandy — sollte das Essay concerning Humane Understanding mit subtilem Humor als eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur feiern, da hier erstmals erwogen war, wie Menschen denken: Der Naturwissenschaft war nun ein neues Projekt vorgegeben: Ein neues Fach der Wissenschaftstheorie war vonnöten, um der fortwährenden Verunreinigung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch sich etablierende Konzepte zu begegnen.

Den weit konsequenteren Versuch, auf den Prämissen, die Locke setzte, aufzubauen und die Erkenntnis kritisch zu befragen, bot David Hume mit seinen moralischen und erkenntnistheoretischen Untersuchungen. Wo Locke erklärte, dass das Wahrgenommene einen befähigte, Kausalität anzunehmen, ging Hume einen Schritt weiter: Man sah allenfalls, dass auf ein Ereignis A. Dass dabei Kausalität im Spiel war, sah man nicht.

Man müsste streng genommen konstatieren, dass hier eine Abfolge von Ereignissen beobachtet wurde. Ginge man hier wissenschaftskritisch einen Schritt weiter, so hatte das Konsequenzen für das gesamte Formulieren von Naturgesetzen: Man möge, so Hume, allenfalls gesehen haben, dass bislang immer nach A. Er stellte die Frage, was aber zur Annahme berechtige, dass das auch in Zukunft so sein sollte.

Die Theorie eines geordneten Universums war ein zirkulärer Schluss aus gemachten Wahrnehmungen. Es war ansonsten mindestens so möglich, dass das Universum chaotisch war, die Menschen sozusagen nur eine Glückssträhne wiederkehrender Ereignisse observiert hatten.

Dem widerspreche auch nicht, dass Tiere mit ihrem Instinkt auf gewisse Regularitäten eingerichtet seien. Auch die Identität von Dingen und Personen musste nach Hume neu bedacht werden. Die Vernunft rate den Menschen wohl zu bestimmten Handlungen im Blick auf bestimmte Ziele, doch wenn man andere Ziele setze, rate sie im selben Moment zu anderen Handlungen. Das Projekt der Erkenntnistheorie endete auf empiristischem Boden nicht mit neuen Sicherheiten, sondern eher mit Unsicherheiten und einem reichlich pragmatischen Umgang mit ihnen.

Logik war nicht die letzte Prämisse des Umgangs mit der Realität. Hume stellt die Frage, ob man davon ausginge, dass Menschen mit freien Willensentscheidungen handelten und wieso dann Strafen für bestimmte Formen von Fehlverhalten angekündigt würden. Menschen handelten allenfalls versuchsweise im Blick auf gewünschte Entwicklungen. Die Prämissen, nach denen gehandelt wird, waren weitgehend ungedeckt.

Das Projekt einer strengen Erkenntnistheorie taugte, sobald man es gründlich betrieb, am ehesten, um die Unbeweisbarkeit der Grundannahmen zu beweisen. Der Idealismus kann sowohl als Gegenposition zum Empirismus wie als dessen Fortführung verstanden werden. Die Idealisten wenden dagegen ein: Man benötigt zu diesem Schluss aber Ideen und diese gehören wiederum zum Subjekt, das die Wahrnehmung auswertet.

Der Schritt in den Idealismus geschah auf dem Boden der englischen Debatte aus einer isolierten theologischen Position heraus. Es war in jedem Fall einfacher, die Optionen des Dreiecks zuerst zu denken, um dann dergleichen in der Wahrnehmung wiederzufinden. Er wollte wissen, ob je mehr als das Bild im Bewusstsein sei. Berkeley ging den Schritt weiter auf das erkennende Subjekt zu und folgte dabei Descartes.

Man könnte behaupten, sie lohne sich, da man beliebig jemanden in das Zimmer schicken kann, etwas von diesem Tisch zu holen — man will doch nicht behaupten, dass der Tisch dann völlig neu zu existieren beginne. Streng genommen, so Berkeley, galt damit dennoch nur wieder, dass der Tisch jemanden nur dann und nur so weit beschäftigte, wie irgendjemand ihn wahrnahm. Man erfährt über sie nichts. In short, if there were external bodies, it is impossible we should ever come to know it; and if there were not, we might have the very same reasons to think there were that we have now.

Es musste auf den ersten Blick unklar erscheinen, wozu eine so radikale Position gut sein sollte. Berkeley richtete sie explizit nicht gegen die alltäglichen Vorstellungen, sondern nur gegen die philosophischen Erwägungen über Materie und den dreidimensionalen Raum:.

Er fragte auch, ob damit behauptet sein sollte, dass von den Dingen keine Wirkungen mehr ausgingen. Es könne doch gar nicht alles aus Ideen bestehen, wenn man etwa die Idee des Feuers vom wirklichen unterscheide, das Verbrennungen verursacht.

Konsequenzen barg Berkeleys Nachdenken auf religiösem Gebiet. Die Idee Gottes blieb dagegen an alle Wahrnehmungen und alle Ideen gebunden, nicht an irgendeine bestimmte Wahrnehmung. All dies war konsequent und unwiderleglich gedacht, doch für die Zeitgenossen vor allem ein Affront gegen den common sense den gesunden Menschenverstand , der demgegenüber zur rettenden philosophischen Prämisse erhoben werden konnte.

Immanuel Kant gelangte anknüpfend an David Hume in die erkenntnistheoretische Debatte. Er teilte mit Berkeley die Blickwendung auf das erkennende Subjekt und auf mehrere Ausgangspositionen — etwa die, dass der Raum selbst nicht Gegenstand der visuellen Wahrnehmung ist, erst im menschlichen Bewusstsein seine Gestalt als gedachter unendlicher dreidimensionaler Raum erhält.

Dinge an sich , Dinge so wie sie für sich selbst sind, auch wenn sie gerade keiner wahrnimmt, mit all den Qualitäten, die noch niemand an ihnen wahrnahm, nehmen Menschen nie wahr. Um sie muss sich die Metaphysik als Transzendentalphilosophie kümmern. Anders als Berkeley konstatierte er jedoch eine Notwendigkeit, über den Solipsismus hinauszugehen: Die Empiristen bestanden in der Terminologie, die Kant einführte, darauf, dass es nur zweierlei Urteile gebe: Synthetische Urteile a posteriori — Urteile, bei denen man auf Sinneswahrnehmung zurückgreift, die einen gegebenen Begriff erweitert z.

Daneben mochte man im Empirismus analytische Urteile zugestehen, also solche, bei denen die Prädikate bereits im Begriff enthalten sind z. Die Frage einer wissenschaftlich betriebenen Metaphysik lautete unter dieser Vorgabe, ob es auch Synthetische Urteile a priori gebe. Man könne sich nicht denken, wie Wahrnehmungsprozesse ohne Raum, Zeit und Kausalität ablaufen sollten. Menschen bestimmen als derart bedingte Subjekte ihre Wahrnehmungen a priori.

Raum und Zeit sind dabei die inneren Anschauungen, die Kausalität und andere Kategorien sind die Begriffe a priori des Verstandes, die Ideen dagegen sind regulative Richtlinien der Vernunft, die auf die Wahrnehmung perceptio keine Wirkung haben, da sie diese transzendieren transzendentale Dialektik der Kritik der reinen Vernunft.

Die Beweisführung griff auf das vorangestellte Nachdenken über die Zeit zurück. Die zweite Bemerkung galt eingehender der Zeit, die in Abfolge und gerade nicht im Beharrenden definiert war. Hiermit stimmt nun aller Erfahrungsgebrauch unseres Erkenntnisvermögens in Bestimmung der Zeit vollkommen überein. Sonnenbewegung in Ansehung der Gegenstände. Daher hat dieses Ich auch nicht das mindeste Prädikat der Anschauung, welches, als beharrlich, der Zeitbestimmung im inneren Sinne zum Korrelat dienen könnte: Brisanz gewann Kants Nachdenken in seinem Systemanspruch.

Kant verband beide Bereiche wiederum mit einem grundlegenden Nachdenken über Ästhetik. Der Philosoph war an selber Stelle nicht mehr irgendein Parteigänger wie Hobbes oder Locke, noch das Universalgenie in Staatsdiensten, als das Leibniz für Hannover gearbeitet hatte.

Mit Kants Ära gewann das Projekt der Philosophie neuen Status als akademische Wissenschaft, von der Impulse in alle Bereiche gesellschaftlichen Lebens ausgehen sollten. Kant avancierte zur weltlichen Autorität in Sachen Nachdenken, zu einer Stimme, die zu beliebigen Problemen gehört sein sollte. Das Bild des Philosophen, der einen Vortrag vor russischen Offizieren hielt, war in historischer Perspektive ein Novum. Mit der Wende ins Jahrhundert wurde das Wissenschaftssystem neu organisiert.

Jahrhundert wurden die Geisteswissenschaften , die Naturwissenschaften , die Gesellschaftswissenschaften und die technischen Ingenieurwissenschaften begründet. Die Philosophie kam zu den Geisteswissenschaften, deren Aufgabenfeld sich nun weitete. Bis weit in das Jahrhundert hinein wurden nahezu alle politischen und gesellschaftlichen Debatten auf dem Gebiet der Theologie geführt. Jahrhundert übernahm der Staat als neue Ordnungsmacht die Vorherrschaft in den gesellschaftsweiten Diskussionen.

Er garantierte seinen Bürgern gleiche Rechte. Denn anscheinend fühle ich mich damit doch nicht so wohl wie ich immer dachte. Ja, seh ich auch so. Aus diesen Dinge können wir am meisten lernen. Ich überlege auch gerade ob die VXX-Trades später rolle, falls es nochmal rauf geht. Ansonsten werde ich ohnehin zwangsliquidiert.

Habe jetzt mal meine zwei Puts auf Münchner Rück zurückgekauft um Liquidität zu schaffen. Da hat sich der Himmel ja schon wieder ein bisschen aufgehellt… Bei mir geht es auch etwas drunter und drüber im Depot, aber ich war mit genug Margin-Reserven unterwegs, von dem her passt es schon. Aber ein Einbruch in höhe eines Kleinwagens hat schon was: Die sind dick im Minus…. Wünsche dir alles Gute für deine bestehenden Positionen, bei mir sind auch noch einige dick im Minus.

Ich werde es aber durchhalten. Eventuell rolle ich demnächst ein paar meiner Puts, werde ich aber erst entscheiden, wenn ich sehe wie es weitergeht am Markt.

Vielleicht geht es bei Bayer ja nochmal bisschen aufwärts. LB hat sich heute schon wieder einigermassen erholt. Die werde ich mir einbuchen lassen.

Als nächstes kommt dann noch Realty Income, die werde ich wohl rollen oder komplett schliessen. Für 55 will ich sie mir nicht einbuchen lassen. Für mich ist alles unter 55 okey. Je geringer desto besser natürlich. Werde eventuell auch rollen und dann zusätzliche Puts darunter verkaufen. Mal sehen was uns die Woche noch bringt. Wird sicher eine schöne Achterbahnfahrt. Neue Puts aufsetzen ist eine sehr gute Idee: Dir auch alles gute mit den Positionen: Ein gutes hat die Sache: Wir sehen gerade, wie instabil Gold und Silber als Krisenwährung wirklich ist.

Dass beides im Zuge der mini Korrektur mit runtergezogen werden ist ja fast schon erstaunlich. Wie geht es deinen VXX Calls? Man hätte zu 60 shorten sollen nachbörslich. Aber wer kann das schon wissen: Den Calls gehts vorerst gut. Werde mir die Woche noch weiter ansehen und dann mal entscheiden wie ich weiter vorgehe.

Beim 70er Strike habe ich schon 2 Positionen, die laufen auch erst gegen des Ende des Jahres aus. Ein Kollege von mir hat gestern ein paar interessante Berechnungen angestellt und ist darauf gekommen, dass entweder sehr lang laufende Short Calls oder sehr kurz laufende Long Puts die beste Variante in so einem Fall sind. Werde mich eventuell da noch mit ein oder zwei Long Puts eindecken, da diese die Margin nicht belasten, anstatt der Calls.

Loiiddeeh, der laengste Weg zum Reichtum ist immer die Abkuerzung in unbekanntem Terrain …. Meb Faber hat es mal sehr schoen auf den Punkt gebracht: Obwohl, jetzt erst recht, oder? Come on, ihr schafft es, ihr seid schlauer: Das passiert Euch nicht nochmal! Ich habe auch lange gebraucht: Ihr seid ein wichtiger Wirtschaftsfaktor! Ich handele mit Optionen erst seit dem Dezember — bin also noch Neuling.

Anfangs lief alles perfekt — die ersten 12 Trades nichts zu rollen, Durchschnittshaltezeit 12 Tage. Die anderen Trades sind tief im Minus, mittlerweile z. Wenn alles ausgeübt wird, dann könnte es knapp werden mit der Margin, da ich ein paar spreads habe.

Deswegen werde ich wohl noch etwas einzahlen, dann kann nichts allzu schlimmes passieren. Vom Vix lasse ich die Finger. Naja, sobald die Optionen in the Money sind würde ich zumindest einmal vorsichtig sein. Mal sehen ob im Gewinn oder im Verlust ;. Dann sind die Puts sowas im Geld, da hilft nur in den nächsten Monat zu rollen und zu hoffen das Kurse sich erholen. Ich habe persönlich auch das Buch Konservative Vermögensaufbau mit Stillhaltestrategien gelesen bevor ich angefangen habe.

Aber man braucht was anschauliches bzw. Zu jeder Marktphase die richtige Strategie und vor allem die Erklärung der Adjustierungsstrategien. Optionsalpha finde ich auch immer wieder sehr gut! Kirk ist ein guter Lehrer, davon bin ich überzeugt. In jeder Marktphase die richtige Strategie zu wählen ist aber nicht schwer, sondern genau der Übergang zwischen zwei Marktphasen. Jeder der das erfolgreich händeln kann hat schon gewonnen. Wir sind alle noch am Lernen und ich bin froh, das alles mit zu machen.

Jeder Fehler, bringt mich in den nächsten Jahrzehnten sehr viel weiter, als wenn ich nichts dazu lernen würde. Ich rolle auch erst immer weiter runter, wenn ich die Möglichkeit habe. Durch die hohe Volatililtät lässt sich auch bei niedrigeren Strikes genug Prämie einnehmen, wenn man nur weit genug in die Zukunft geht. Ich fühle mich persönlich bei geringeren Strikes sicherer, da würde ich auch lieber kaufen, wenn es notwendig ist.

Habe am Freitag einige Optionen gerollt. Werde das in einem Beitrag zusammenfassen. Der Kurs ist ja schon abends teilweise zurückgekommen. Im Nahhinein ist man immer schlauer. Aber das war sehr lehrreich gewesen. Ich hätte den 25 Call trotz Kursen um zeitweise über 34 in den nächsten Monat mit den gleichen Strike rollen sollen, so hätte ich noch ein Credit erhalten.

Das mit den Twitter Earnings ist bitter, aber lehrreich, ja. Generell bist du wohl von fallenden Preisen ausgegangen. Das Rollen zum gleichen Strike kann dir gerade bei den Calls gefährlich werden, entweder nach oben rollen oder gleich in Puts umwandeln. Oder einen Strangle draus machen. Naked Calls sind immer gefährlich. Du hättest eventuell einen Credit erhalten, ja, aber was machst du wenn die Aktie dann weiter steigt? Wäre nicht gut für dich.

Ich persönlich fühle mich mit geringeren Put-Strikes immer sicherer als mit Calls. Aber das ist natürlich nur meine Meinung. Auf jeden Fall würde ich mich nicht drauf verlassen, dass die Aktie wieder fällt, auch wenn es momentan nach Beginn einer Marktkorrektur aussieht.

Der VIX selbst wird alle paar Sekunden neu berechnet. Aus diesem Grund ergibt sich jedes Mal aufs neue ein Rollverlust im VXX, was es leichter macht darauf zu handeln, weil er stetig gegen 0 geht. Ich kann da Joerg zustimmen und mich würde mal interessieren, ob jemand dabei ist, der das länger als 5 Jahre lang mit Erfolg betreibt.

Denn gäbe es solche Produkte wie den VXX nicht und man nur mit PUTs arbeitet und sein Depot vollständig Veroptioniert, wird man bei katastrophalen Ereignissen aus den bestehenden Positionen nur mit schweren Kursverlusten rauskommen oder sich die gesunkenen Aktien einbuchen lassen müssen.