Wir fertigen Steuererklärungen für Grenzgänger

 

IRC § ermöglicht außerdem die Aufspaltung (bifurcation) der Zahlung auf ein hybrides Finanzinstrument in einen Zins- und einen Dividendenteil, z.B. bei einem equity buy-flagyl.ga capitalization: bei exzessiver Fremdfinanzierung kann die Zinszahlung in eine Dividende umqualifiziert werden, wobei eine debt-to-equity ratio von noch als sicher gilt.

Eine Entscheidung eines Finanzgerichts gibt es hierzu noch nicht. Unsere Kanzlei hatte diesbezüglich im Jahr ein Verständigungsverfahren wegen Doppelbesteuerung eingeleitet. Freibeträge bleiben aber auch dann erhalten, wenn sie überschritten werden anders als Freigrenzen. Aber auch das luxemburger Finanzamt bestand auf die Besteuerung in Luxemburg. Senates folgt, hat es konsequenterweise die Schätzungen des Finanzamtes Trier abgesegnet.

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IRC § ermöglicht außerdem die Aufspaltung (bifurcation) der Zahlung auf ein hybrides Finanzinstrument in einen Zins- und einen Dividendenteil, z.B. bei einem equity buy-flagyl.ga capitalization: bei exzessiver Fremdfinanzierung kann die Zinszahlung in eine Dividende umqualifiziert werden, wobei eine debt-to-equity ratio von noch als sicher gilt.

Ich bin sicher, da wird es dann ausreichend Diskussionsstoff mit dem Finanzamt geben. Ich möchte aber gar nicht so sehr auf die Details eingehen obwohl sie ganz sicher wichtig sind! Denn diese halte ich für unbegründet:. Wie ich schon im letzten Kommentar geschrieben habe: Wir reden hier über zwei unabhängige Dinge! Selbst wenn für die Aktienoptionen keinen Fünftelregel angewendet werden kann, heisst das doch noch lange nicht, dass dies dann automatisch für die Abfindung auch nicht geht.

Auch dann kann die Fünftelregel angewandt werden. Hier kommt dann allerdings wieder die Frage des Zuflusses ins Spiel, der in dem Links von Thomas erörtert wird. Es mag also sein, dass die Diskussion für die Anwendung der Fünftelregel hinsichtlich der Aktienoptionen schwierig wird. Ich sehe aber keinen Einfluss auf die Abfindung. Hallo Lieber Privatier, wie schon fast immer Herzlichen Dank! Der Einfluss auf die Abfindung ist wie folgt: Ziehe ich sie im Vertrag nach , so meine Befürchtung, sieht sie das FA die Aktienoptionen als Abfindung und die Zusammenballung wäre nicht mehr gegeben.

Das wird dann wohl erst am Ende der Auseinandersetzungen mit dem FA stehen. In solchen Fällen muss man dann irgendwann einfach einmal eine Entscheidung fällen. Auch auf Basis unzureichender Informationen. Hin und wieder muss man sich auch einmal eingestehen, dass es nicht immer möglich ist, das absolute Optimum zu erreichen.

Hallo, einverstanden — im übrigen meinte ich 5-stellig, konkret 92kE — bitte um Verzeihung. Ich möchte das nun auch nicht überstrapazieren. Herzlichen Dank nochmals für Alles Viele Grüsse. Ich habe nun gestern Ich hatte im Vorfeld der outgesourcden Abrechnungsabteilung mehrfach mitgeteilt, das ich in keine Tätigkeit aufnehmen werde.

Was kann ich nun tun? Kann ich überhaupt jetzt in iregndwas steuerlich geltend machen, da ja die Steuer dann wohl in geflossen ist und ich ja garkeinen Nachweis für gezahlte Steuern für die Abfindung habe in ? Ich habe den gleichen Sachverhalt, allerdings direkt mit einer richtigen Steuerbescheinigung für Du kannst versuchen Dich mit dem Unternehmen auf eine Neuberechnung zu einigen oder Du holst Dir das Geld mit der Einkommensteuererklärung im nächsten Jahr zurück.

Einen rechtlichen Anspruch auf Korrektur hast Du leider nicht. Verloren ist nichts, aber es fehlt Liquidität und evtl. Zinsen oder es soll ja auch Menschen geben, die mit der geplanten Summe Tilgungen vornehmen wollten. Ich werde irgendwann wenn ich mich beruhigt habe, den Verantwortlichen höflich mitteilen, was ich von ihnen halte.

Bei mir gehts um eine hohe fünfstellige Differenz bei der Auszahlung im Januar. Hast du denn die korrekte Steuerbescheinigung automatisch bekommen? Also in meinem Falle müsste ich ja für dann eine bekommen ohne die Abfindung und dann für dann eine die nur den Abfindungsteil betrifft, oder? Wenn dem nicht so ist, könnte man dann beim Finanzamt mitteilen, dass die Steuerfeststellung eine andere ist für ? Und dann auch für ?

Die Differenz, auch ein stattlicher fünfstelliger Betrag, wollte ich investieren in meine neue Tätigkeit. Ja, ich hatte schon Ende Dezember eine für und nun eine Steuerbescheinigung für , nur mit der Abfindung in den richtigen Zeilen.

Passiert auch in Deutschland, ich verlinke mal hier: Und so wird es richtig gemacht: Die Belastung, also der Abfluss der Abfindung, findet doch erst in statt und nicht in Werde mal einen Anwalt dazu aufsuchen und halte den Blog hier auf dem Laufenden.

Werde auch das Finanzamt kontaktieren, die sind sehr nett hier, mal sehen was die dazu sagen. Robben hat ja hier schon auf die wichtigsten Punkte hingewiesen. Ich sehe allerdings schon einen gravierenden Unterschied in euren beiden Fällen. Und der liegt in der Zuordnung der Abfindungszahlung zum richtigen Veranlagungszeitraum!

Während dies bei Robben anscheinend richtig ist, wurde hier bei Stephan falsch zugeordnet. Wenn lediglich die Berechnung der Steuer z. Fünftelregel nicht korrekt durchgeführt wurde, kann man sich eigentlich darauf verlassen, dass das FA das schon korrigieren wird.

Wurde die Zahlung aber dem falschen Veranlagungszeitraum zugeordnet, so ist dann wohl auch die Steuerbescheinigung des AGs entsprechend falsch! Auch das kann man vielleicht dem FA gegenüber erklären, aber das dürfte deutlich schwieriger sein! Hier würde ich mit allen Mitteln versuchen, eine Korrektur zu erwirken.

Vielleicht reicht ja auch vorab ein deutlicher Hinweis auf die rechtswidrige Abrechnung. Auf jeden Fall würde ich in diesem Fall nicht einfach abwarten. Ich sehe hier die Gefahr, dass ein bedeutender Schaden entsteht, der womöglich nicht und nur schwer wieder zu korrigieren ist. Ich kann nur hoffen und fühle mich ja eigentlich ja auch durc diesen Blog und anderen Aussagen dazu bestärkt, alles richtig gemacht zu haben und das mein Ex-AG einfach einen korrigierbaren Fehler gemacht hat.

Wer in ähnlicher Situation war und dort eine Lösung gefunden hat, bitte posten, danke. Ich werde hier meine Informationen teilen.

In diesem Fall solltest du umgehend eine Korrektur fordern und den Arbeitgeber freundlich aber bestimmt darauf hinweisen, dass du dir Schadenersatzansprüche vorbehälst. Ist denn sicher, dass die Abfindung dem Steuerjahr zugeordnet wurde, oder ist eher so, dass steuertechnisch ein Einkommen von zugeschlagen wurde?

Dieses hatte ich in meinem Anschreiben ja auch zu verhindern versucht, indem ich explizit darauf hingewiesen habe, dass ich KEIN Einkommen erzielen werde. Wie gesagt, hänge mich morgen ans Rohr und bekomme hoffentlich ein paar Termine.

Meine Vermutung ist einfach, dass die Sachberarbeiter nur den einen Vorgang der Nschverrechnung kennen, ich kenne auch keinen der es so macht wie ich, die meisten KollegInnen schieden unterjährig aus mit Anschlussjob. Da braucht es dann eben Leute die keine reinen Bediener von Abrechnungsprogrammen sind, sondern Mitarbeiter die was davon verstehen und natürlich auch die steuerrechtliche Problematik dahinter.

Letzteres weil der AG ja nicht wissen kann ob eine Ballung von Einkünften durch die Abfindung in vorliegt. Könnte ja sein, dass ich den Superjob bekomme, so dass die Abfindung kleiner als das Jahresbrutto in ist und dann keine Ballung mehr vorliegt.

Die Zeilen 11, 12 und 13 enthalten dann die abgeführten Steuern. Und wenn die Abfindung tatsächlich in abgerechnet und gezahlt wurde, ist das nicht nur definitiv falsch. Ich sehe hier ernsthafte Probleme und würde da mit allen Mitteln gegen angehen!

Zuerst natürlich versuchen, eine gütliche Einigung zu erzielen. Nach einer längeren E-Mail von mir hat die Abrechnungsfirma die Abfindung in den Januar verschoben. Obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe das ich keine Tätigkeit aufnehme, hat man die Abfindung mit Steuerklasse 6 versteuert.

Ich habe ja schon oft hier gelesen, dass dies in Ordnung gehen kann und der AG dies so handhaben darf. Steuerklasse 6 ist dann zwar immer noch ärgerlich, aber zu verkraften. Die Besteuerung mit Kl. Die Zuordnung zum falschen Jahr wäre ein echtes Problem geworden!

Für alle Leser die nicht alles mitbekommen haben, hier nochmals kurze Zusammenfassung. Ende Januar Entgeldabrechnung erhalten, wo die Abfindung dem Jahr zugeschlagen und mit dem Spitzensteuersatz abgerechnet wurde.

Fünftelregelung wurde angewandt, hilft aber auch nicht viel in so einer Konstellation. Anfang Februar für entsprechende Steuerbescheinigung erhalten. Dies wurde auch von meinem Finanzamt bestätigt. Seltsamerweise sind viel weniger Steuern jetzt abgeführt worden als einschlägige Berechnungsprogramme ausgeben.

Egal, letztendlich habe ich das was ich wollte, ohne die tollen Informationen und das Feedback hier, wäre es schwieriger geworden. Ich warte jetzt noch auf die korrigierte Steuerbescheinigung für Ich drücke allen die Daumen die in ähnlicher Klemme stecken …. Genau DAS ist der Kernpunkt. Und wenn man dann noch genügend Ausdauer und Hartnäckigkeit mitbringt, dann hat man oftmals bereits gewonnen.

Ist nicht immer ganz einfach, aber meistens lohnt sich der Einsatz. Meinen Glückwunsch zum Erreichen des Ziels und zu der gezeigten Ausdauer: Und damit weiterhin viel Erfolg. Aber man hat einfach keine Lust mehr auf Diskussionen mit ehemaligen Arbeitgebern, die grundsätzlich alles besser wissen und in ihrem Regelungswahn den gesunden Menschenverstand ausschalten.

Hallo, es wurde hier viel über optimalen Termin für Abfindungszahlung gesprochen, aber meistens in Verbindung mit Dispositionsjahr. Bei mir ist Dispositionsjahr uninteressant, weil ich am 1.

Gesetzlicher Kündigungsfrist 6 Monate. Am liebsten werde ich jetzt ein Aufhebungsvertrag mit Ausstieg bis Und auch ab 1. Oktober arbeitslos melden und ALG1 beanspruchen. Nun das würde bedeuten, während Bezugs des ALG1 ab. Ist das aus Sicht von ALG1 problematisch? Ich sehe da eher das Problem, dass bei einer Verschiebung der Abfindung bei der von Ihnen genannten Höhe die Zusammenballung für die Anwendung der Fünftelregel nicht gegeben sein wird.

Das muss nicht unbedingt negativ sein, aber das müsste man im Detail einmal durchrechnen. Genau so, wie die anderen Varianten auch.

Diese Arbeit kann und will ich Ihnen aber nicht abnehmen. Entweder Sie schaffen das selber oder Sie bemühen einen Steuerberater. Vorab sollten Sie sich aber bei allen Bemühungen, etwas zu optimieren, einmal klar machen, WAS Sie eigentlich optimieren wollten: Und dann die möglichen Kombinationen von Ausstieg und Abfindungszahlung einmal gegenüber stellen.

Also statt 24 Monaten nur 18? Eine Fünftel-Regel, denke ich, kann bei mir nicht angewendet werden, weil erwartete Abfindung deutlich niedriger als Jahreseinkommen Summe der Gehälter aus sein wird. Aber allein Verschiebung der Auszahlung der Abfindung auf kann ein Ersparnis in Einkommensteuer von einigen Tausend Euro bringen — wenn ich richtig schätze. Ich selber würde mich allerdings wohler fühlen, wenn dies nicht nur das Resultat einer Schätzung wäre, sondern das Ergebnis eines konkreten Vergleiches: Aber ich gehe auch davon aus, dass die Verschiebung die bessere Lösung ist.

Hallo Privatier, ich finde das Forum sehr informativ und gut verständlich. Nun zu meiner Frage: Ich bin noch 57 Jahre und 32 Jahre im Unternehmen. Ende Mai 18 soll das Arbeitsverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag aus gesundheitlichen Gründen fristgerecht zum Ich beabsichtige Ihrem Rat entsprechend die Formulierung: Auszahlung und Abrechnung erfolgt zum Wahrscheinlich werde ich durch den Aufhebungsvertrag im Anschluss des Krankentagegeldes Arbeitslosengeld 1 nur 18 Monate statt 24 Monate erhalten.

Hätte eine Aufteilung der Abfindung steuerliche Vorteile, indem der Arbeitgeber noch einen Betrag in meine Direktversicherung einzahlt? Oder ist es in meinem Fall sinnhaft, Krankengeldbeiträge im Voraus zu zahlen? Über Gestaltungsmöglichkeiten wäre ich Ihnen lieber Privatier sehr, sehr dankbar. Die Prüfung der Zusammenballung bezieht sich immer auf den Veranlagungszeitraum, in dem auch die Zahlung der Abfindung erfolgt.

Wenn die Zahlung daher in erfolgt, muss das Einkommen für das Jahr inkl. Abfindung höher sein, als es in einem normalen Jahr bei voller Beschäftigung gewesen wäre. Kann man pauschal schlecht sagen, sondern müsste man im Einzelfall in Abhängigkeit von den Summen ausrechnen: Einzahlungen in die Altersvorsorge sind besonders effektiv, da hier relativ hohe Summen berücksichtigt werden können.

Wichtig für Sie ist, sich darüber zu informieren und zu wissen, wie hoch der Zusatzbeitrag bei Ihrer Krankenkasse ist. In der Regel geben diese Änderungen per Post bekannt. Grundfreibetrag oder auch Steuerfreibetrag Um das Existenzminimum zu sichern, wird vom Gesetzgeber ein Grundfreibetrag festgelegt, auf den keine Steuern gezahlt werden müssen.

Für Alleinstehende beträgt dieser Grundfreibetrag 9. Ehepaare erhalten die doppelten Freibeträge und somit Der Betrag wurde für das Jahr von den letztes Jahr geltenden 8. Liegt Ihr zu versteuerndes Einkommen unter diesem Betrag, müssen keine Steuern gezahlt werden. Freibeträge bleiben aber auch dann erhalten, wenn sie überschritten werden anders als Freigrenzen. Auch wenn Sie also mehr verdienen, bleibt der Grundfreibetrag steuerfrei.

Der Bruttolohn ist meist im Arbeits- oder Tarifvertrag zu finden und somit immer höher als der Nettolohn. Das Nettogehalt ist wiederum der Betrag, den ein Arbeitnehmer am Ende tatsächlich auf sein Konto überwiesen bekommt. Dieses berechnet sich aus dem vereinbarten brutto abzüglich Steuern und Abgaben. Genau aus diesem Grund sind Nettolohnrechner und Gehaltsrechner so wichtig: Aus dem Brutto allein ist kaum ersichtlich, wie viel Netto am Ende übrig bleibt.

Synonyme sind übrigens unter anderem: Das hat durchaus Vorteile. In dem Fall können Sie — noch bevor Sie Ihre Gehaltsvorstellungen formulieren -, ausrechnen, wie hoch Ihr neues Brutto-Jahresgehalt ausfallen müsste, damit Sie netto das verdienen, was Sie gerne verdienen würden und sich vorgestellt haben.

Sie können so letztlich eine eine finanziell schwerwiegende Entscheidung möglicherweise verhindern. All diese privaten wie beruflichen Veränderungen ziehen auch steuerliche Veränderungen nach sich — und wirken sich so auf das Nettogehalt aus. Gut, wenn Sie bereits vorher wissen, was auf Sie zukommt oder wie Sie Ihre Verhandlungsposition stärken….

Sehr häufig wird danach gefragt, welche Steuerklasse die beste ist und welche im Brutto Netto Rechner viele Vorteile und ein hohes Gehalt bewirken kann. Als besonders vorteilhaft werden allgemein die Steuerklassen 2 und 3 gesehen, weil es dort hohe Freibeträge gibt und somit mehr netto vom brutto übrig bleibt. Die Steuerklasse orientiert sich jedoch an Ihrem Familienstand und ob Sie Kinder haben — so kommt nicht jeder in den Genuss der attraktivsten Steuerklassen.

Kann ich mein Nettoeinkommen verbessern? Es hätte wohl jeder gerne mehr Geld übrig, nachdem alle Abzüge vom Bruttolohn abgerechnet wurden. Die einzig wirkliche Möglichkeit dazu ist jedoch eine Gehaltserhöhung.

Ein spürbar höheres Bruttogehalt macht sich auch im Nettolohn bemerkbar. Auf die Faktoren, die den Nettolohn beeinflussen, haben Sie nur geringen Einfluss. Die Steuerklasse und damit auch Ihr Netto kann sich ändern, wenn Sie heiraten. Ansonsten können Sie aus der Kirche austreten und so die Kirchensteuer sparen — das macht jedoch keinen riesigen Unterschied im Brutto Netto Rechner.

Zahle ich zu viele Steuern, wenn ich in einer falschen Steuerklasse bin? Haben Sie Angst, in der falschen Steuerklasse zu sein und damit zu hohe Abgaben zu zahlen? Das ist durchaus möglich, wenn Sie Ihre Steuerklasse nicht gewechselt haben, nachdem Sie beispielsweise ein Kind bekommen haben und beispielsweise statt Steuerklasse 1 nun in Steuerklasse 2 eingeordnet werden könnten. Das kann sich im Brutto Netto Rechner bemerkbar machen.

Doch selbst dann brauchen Sie keine Angst zu haben, zu viel Steuern zu bezahlen. Das Geld ist nicht endgültig weg. Mit der Steuererklärung werden zu viel gezahlte Beträge zurückerstattet.

Dennoch ist es grundsätzlich angenehmer, von vornherein nur so viel zu bezahlen, wie auch nötig ist. Wie viel Prozent werden vom Brutto abgezogen? Es lässt sich nicht allgemein und für alle Jobs sagen, wie viel Prozent als Nettogehalt von Ihrem Brutto übrig bleiben. Dies hängt von zu vielen individuellen Faktoren ab. Rund 20 Prozent werden jedoch allein für die Sozialversicherungen abgezogen, hinzu kommt die Einkommenssteuer die mit zwischen 14 Prozent Einstiegssteuersatz und 45 Prozent Spitzensteuersatz zu Buche schlägt.

Wenn Sie mit einem Brutto Netto Rechner Ihr Gehalt ermittelt haben oder durch Ihre Abrechnung wissen, wie viel monatlich übrig bleibt, ändert sich dieser Betrag nicht ständig. In der Regel bleibt dieser über das Jahr hinweg konstant. Zum neuen Jahr können jedoch Änderungen eintreten, beispielsweise wenn Freibeträge oder Versicherungssätze geändert werden. Hier lohnt es sich, noch einmal nach zu schauen und zu kontrollieren.

Und wo wir gerade schon beim Thema Geld sind: Sind Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden? Oder wünschen Sie sich eine Neuverhandlung Ihrer Bezahlung?

Gerade wenn die letzte Gehaltserhöhung schon einige Zeit zurückliegt , sollten Sie sich nicht unbedingt mit der jetzigen Situation zufrieden geben. Falls Ihnen jedoch der Mut oder das Wissen über die Herangehensweise fehlt: Mit diesen Tipps holen Sie in einer Gehaltsverhandlung einen besseren Bruttolohn heraus:.

Egal, um was Sie mit jemandem verhandeln — eine Gehaltserhöhung , den Preis für einen Gebrauchtwagen, einen Rabatt auf ein Kleid -, irgendjemand muss das erste Gebot machen. Und derjenige sollten Sie sein: Denn wer anfängt, endet signifikant häufiger mit einem Verhandlungsergebnis, das seinen Zielen entspricht.

Was dabei psychologisch wirkt, ist der sogenannte Anker-Effekt. Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten. Findet es diese nicht, reicht ihm zur Not auch eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl als Bezugspunkt. Oder eben das Eröffnungsgebot. Es ist — logischerweise — nie sein bestes bei einer Gehaltsverhandlung.

Indem er ein Angebot macht, verrät er sich aber und signalisiert Ihnen deutlich: Hierfür erhielt er pro Woche eine Pauschale von ein paar hundert Euro. Im Jahr kamen so ein paar tausend Euro Extragehalt zusammen. Die betroffenen Grenzgänger halten sich in Deutschland bereit und erhalten dafür eine Pauschale.

Diese Meinung wird auch in der Steuerrechtswissenschaft international vertreten. Aber auch das luxemburger Finanzamt bestand auf die Besteuerung in Luxemburg. Das Land hat das Besteuerungsrecht, wo die Arbeit zu leisten gewesen wäre. Anträge auf Erstattung wegen Doppelbesteuerung wurden von Luxemburg nicht beschieden. Unsere Kanzlei hatte diesbezüglich im Jahr ein Verständigungsverfahren wegen Doppelbesteuerung eingeleitet. Dieses fand nun im November seinen Abschluss.

Grenzgänger die davon betroffen sind, sollten daher Rechtsrat einholen. Der BFH hat mit Urteil vom März zu einem Fall unserer Kanzlei entschieden, der selbstständige Grenzgänger betrifft. Es qualifizierte die von der S. Das Finanzgericht folgte den Ausführungen des Finanzamtes. Es qualifizierte den Kläger als Arbeitnehmer. Ob ein Geschäftsführer Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit habe, sei von vielen Indizien und einer Gesamtwürdigung abhängig.

Das Urteil wurde aufgehoben und an das Finanzgericht zurückverwiesen. Der BFH gab jedoch schon Hinweise dahingehend, dass aus seiner Sicht letztendlich ein Arbeitnehmerstatus nicht vorliege.

Stattdessen sei allerdings zu prüfen, ob die Einkünfte dann eventuell als Kapitalvermögen zu qualifizieren seien. Für diesen Fall ist dann allerdings auch noch fraglich, ob die Kapitalerträge in Deutschland oder Luxemburg zu versteuern seien. Allerdings ist damit das Problem noch nicht gelöst, sondern nur eingegrenzt worden. Wir vertreten die Ansicht, dass der Geschäftsführer selbständiger Dienstleister in Luxemburg ist und daher die Gehaltszahlungen für eine selbständige Tätigkeit gezahlt werden.

Das BMF hat neue Pauschalen herausgegeben, die ab dem Es ergeben sich allerdings kaum Änderungen für europäische Staaten.

Die allermeisten Grenzgänger sind im Bereich Benelux und Frankreich unterwegs. Hier gibt es keine wesentlichen Änderungen. Gerade Berufskraftfahrer erhalten lediglich Spesenpauschalen vom Arbeitgeber. Sie können dann die Differenzen zu den amtlichen Pauschalen in ihrer Steuererklärung geltend machen.

Ähnliche Fälle gibt es auch bei unseren Finanzämter in der Grenzregion: Dass es ein ausländisches Konto gab, stand nicht fest. Das Finanzamt ging jedoch davon aus, dass es zur Schätzung befugt sei. Das Finanzgericht stellt jedoch fest, dass es keine Mitwirkungspflicht für einen Negativbeweis gibt. Es besteht daher keine Verpflichtung eines Steuerpflichtigen nachzuweisen, dass er im Ausland kein Konto unterhält.

Erlangt ein Finanzamt Informationen über eine angebliche Geldanlage eines deutschen Anlegers im Ausland, trägt es weiterhin die objektive Beweislast für die Annahmen. Daran ändert auch nichts die erhöhte Mitwirkungspflicht bei Auslandssachverhalten. Würde man die Feststellungslast bei steuerbegründeten Tatsachen mit Auslandsbezug umkehren, so hätte dies zur Folge, dass der Steuerpflichtige zum Beispiel das Nichtvorhandensein von Einkünften nachweisen müsste.

Dem hat das Finanzgericht einen Riegel vorgeschoben. Das Finanzamt kann folglich nicht einfach Schätzungen vornehmen, wenn Mitwirkungspflichten verletzt werden. In der Grenzregion Luxemburg versuchen Finanzämter oft unter Hinweis auf die erhöhte Mitwirkungspflicht bei Auslandssachverhalten Druck aufzubauen, damit ihre Ermittlungen wegen der Tage-Grenze oder sonstigen steuerbegründenden Sachverhalten überhaupt Erfolg haben. Ob dies im Einzelfall wirklich zulässig ist, ist oftmals die Frage.

Anders als in Deutschland, wird das Krankengeld in Luxemburg wie Lohn abgerechnet, nämlich auf einer Lohnsteuerkarte. Es wird also ein Bruttokrankengeld festgesetzt, von dem dann Zahlungen in die Sozialversicherung Renten-, Pflege- und Krankenversicherung erfolgen. Letztendlich werden auch noch Steuern in Abzug gebracht. Es stellt sich die Frage, welcher Betrag nun in der deutschen Steuererklärung angesetzt.

In Deutschland wird Krankengeld von den gesetzlichen Krankenkassen als Nettobetrag ausgezahlt. Für den Arbeitnehmer werden fiktive Beiträge in die Krankenkasse und Rentenversicherung gezahlt. Die Zahlung des Krankengeldes wird unter Progressionsvorbehalt berücksichtigt, was letztendlich dann zu einer höheren Steuer führt. Mit einer Einspruchsentscheidung vom Februar vertritt das Finanzamt Merzig die Auffassung, dass die im Ausland gezahlte Steuer nicht abzugsfähig sei. Im Übrigen richte sich die Bewertung der Einkünfte nach deutschem Recht.

Das Finanzamt argumentiert weiterhin damit, dass der allgemeine Gleichheitssatz es gebietet, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln. Die Zahlung des luxemburgischen Krankengeldes entspräche dem Lohn, weshalb hier anders gerechnet werden müsse. Unser Ansicht nach, widerspricht das jedoch wiederum dem Grundsatz, dass die Einkünfteermittlung nach deutschem Recht in der deutschen Steuererklärung zu erfolgen hat.

Wir kennen auch in Deutschland andere Sozialleistungen, von denen keine Steuer in Abzug gebracht wird, beispielsweise die Rente. Auf diese entfällt allerdings dann wiederum die Krankenversicherung, die steuermindernd geltend gemacht werden kann. Nach Ansicht unserer Kanzlei, ist daher der Nettowert anzusetzen, was letztendlich zu einer günstigeren deutschen Besteuerung führt, jedoch aus unserer Sicht auch der Gleichbehandlung von gleichen Sozialleistungen geschuldet ist.

Interessanterweise ist bislang nur das Finanzamt Merzig diesen Weg gegangen. Eine Entscheidung eines Finanzgerichts gibt es hierzu noch nicht. Dies geht letztlich auf verschiedene Urteile von Finanzgerichten zurück, zuletzt ein Urteil des Bundesfinanzhofs , das unsere Kanzlei erstritten hat.

Hierauf hat das Bundesfinanzministerium dann einen Nichtanwendungserlass erlassen mit der Bedeutung, dass das Urteil des Bundesfinanzhofes über den Einzelfall hinaus nicht anwendbar ist. Stattdessen sollen die Finanzämter von den Berufskraftfahrern verlangen, dass diese exemplarisch für mindestens drei Monate Aufzeichnungen führen, welche täglichen Kosten aufgrund der Übernachtung im Führerhaus entstehen.

Eine Zeitlang haben die Finanzämter den Nichtanwendungserlass jedoch gar nicht beachtet, denn jedes Finanzgericht widerum anders entschieden. In den letzten Monaten erleben wir es doch häufiger, dass diese Aufzeichnungen , zumindest vorsorglich für zukünftige Veranlagungen, von den Steuerpflichtigen verlangt werden.

Alle Berufskraftfahrer sollten daher für ein paar Monate noch einmal die Belege sammeln, um ihre Übernachtungskosten im Lkw nachzuweisen, also Duschkosten, Toilettenkosten, Batterien und sonstige Gebrauchsgegenstände für die Übernachtung in der Fahrerkabine.

Luxemburg-Grenzgänger gibt es nicht nur im Raum Trier. Viele Grenzgänger kommen von weit her: Die dann zuständigen Finanzämter haben kaum Erfahrung mit Grenzgängern.

So können Katastrophen stehen, wie dieser Fall: Das Finanzamt veranlagt und erbittet noch nachträglich den Nachweis der Steuerzahlung in Luxemburg. Dieser Hinweis bliebt jedoch sowohl vom Steuerpflichtigen als auch von dessen Steuerberater unbemerkt oder unbeachtet.

Zwei Jahre später ändert das Finanzamt den Bescheid und besteuert das luxemburger Gehalt zu hundert Prozent in Deutschland. Der Steuerpflichtige ist dem Herzinfarkt nahe. Es ist in der Tat so, dass nach der deutschen Rechtslage eine Besteuerung des Grenzgängergehaltes grundsätzlich in Deutschland erfolgen darf. Der Grenzgänger muss beweisen, dass er auch tatsächlich Steuern in Luxemburg gezahlt hat.

Damit soll eine doppelte Nichtbesteuerung vermieden werden. Dazu ist nicht unbedingt ein Steuerbescheid notwendig. Die Steuerzahlung ergibt sich ja auch aus dem Certificat de salaire. Der Grenzgänger hat eine Bringpflicht, bzw. Nur in Fällen, in denen der Grenzgänger keine Macht hat, an Daten zu gelangen, besteht eine Amtsermittlungspflicht des Finanzamtes durch Einholung von Auskünften. So entschied auch kürzlich das FG Köln.

Grenzgänger konnte geholfen werden. Im internationalen Steuerrecht gibt es komplizierte Regelungen, bei denen sich oft sogar die Finanzämter verschiedener Bundesländer in Deutschland streiten, wie die Rechtslage ist.

Der Fall betrifft einen in Luxemburg wohnenden Rentner, der eine deutsche Betriebsrente erhält. Die Luxemburger der älteren Generation haben oft in Deutschland gearbeitet und dort eine gesetzliche Rente erworben, eventuell verbunden mit Versorgungsbezügen der deutschen Firma. Dies geht letztendlich darauf zurück, dass das neue DBA mit Luxemburg, das seit in Kraft ist, auch neue Formulierungen in sich birgt, deren Bedeutung von den Anwendern erst noch herausgefunden werden muss.

Ein konkreter Fall unserer Kanzlei liegt wie folgt: Der in Luxemburg wohnhafte Rentner bezieht eine betriebliche Altersversorgung aus Deutschland.

Während der Einzahlungsphase hatte das Unternehmen Rückstellungen gebildet, also steuerlich profitiert. Nun ist streitig, ob das Wohnsitzprinzip gilt oder das Quellenstaatsprinzip. Die deutsche Pensionskasse geht davon aus, dass eine Besteuerung im Ausland stattfindet, also konkret hier in Luxemburg. Das Finanzamt Neubrandenburg , dass für Auslandsrentner zuständig ist, ist sich noch nicht sicher, wie die Rechtslage ist.

Die luxemburger Finanzverwaltung meint jedoch, dass diese Rente in Deutschland zu versteuern sei und hat auch definitiv eine Bestätigung diesbezüglich ausgestellt. Nach einigem Hin- und Her hat sich dann doch noch das deutsche Finanzamt für zuständig erklärt. Die Betriebspension ist in Deutschland zu versteuern. Die Besteuerung der Rufbereitschaft ist derzeit noch ungeklärt.

Es gibt Grenzgänger, die Bereitschaftsdienst leisten. Meist handelt es sich um Techniker, die zu Hause in Deutschland am Wochenende oder nachts von ihrem Arbeitgeber gerufen werden können, um sich nach Luxemburg zu einem Einsatz zu begeben.

Der Arbeitnehmer erhält für seine Bereitschaft, zu den vereinbarten Zeiten abrufbereit zu sein, meist eine Pauschale vergütet. Kommt es dann zu einem tatsächlichen Einsatz , erfolgt ohnehin eine zusätzliche Überstundenvergütung, eventuell mit steuerfreien Sonn- und Nachtzuschlägen.

Wo ist diese Pauschale zu versteuern? In Deutschland oder in Luxemburg? Dabei ist zunächst die Tage-Regel zu beachten. Wird der Bereitschaftdienst an weniger als 20 Tagen geleistet, bleibt die Besteuerung vollständig in Luxemburg. Das Problem besteht erst dann, wenn der Bereitschaftsdienst an mehr als 19 Tagen geleistet wird. Hierüber besteht derzeit Streit zwischen Deutschland und Luxemburg. Zwei Verständigungsverfahren wegen Doppelbesteuerung sind derzeit diesbezüglich anhängig, davon eines von unserer Kanzlei angestrengt, weil Luxemburg die Steuern nicht zurückerstatten will.

Nach deutscher Auslegung erfolgt die Vergütung wegen physischer Anwesenheit in Deutschland. Die Vergütung ist daher in Deutschland zu vesteuern. Nach luxemburger Auslegung liegt keine aktive Tätigkeit vor. Dieses Kriterium kennt man gar nicht im deutschen Steuerrecht.

Bereitschaftszeit gilt nach luxemburger Recht nicht als Arbeitszeit, wenn der Angestellte nicht an einen bestimmten Ort während der Wartezeit gebunden ist. Das eingeleitete Verständigungsverfahren , also eine Verhandlung zwischen den Staaten, ist noch nicht beendet. Derzeit ist die Rechtslage also offen. Grenzgängern raten wir allerdings, die Bereitschaftszeiten in der deutschen Erklärung anzugeben und dann auf das Verständigungsverfahren zu verweisen, damit die Steuerzahlung nicht vollstreckt wird.

Viele Grenzgänger arbeiten im öffentlichen Dienst in Luxemburg, beispielsweise Schullehrer und Professoren. Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen handelt es sich hierbei nicht um Einkünfte aus nicht-selbstständiger Tätigkeit, sondern um eine eigene Einkünfteart im internationalen Steuerrecht.

Die Tage-Regel gilt grundsätzlich nur für diese Einkünfte. Hierzu gehört das Kassenstaatsprinzip. Dies bedeutet, dass Löhne und Gehälter, die aus öffentlichen Kassen , beispielsweise von Bund, Land oder öffentlich-rechtlichen Körperschaften, wie Universitäten, gezahlt werden, nicht mit sonstigen Einkünften aus nicht-selbstständiger Tätigkeit gleichgesetzt werden, weil der Lohn aus Steuergeldern stammt.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um Beamte oder um Angestellte im öffentlichen Dienst handelt. Entscheidend ist allein, dass die zahlende Kasse der öffentliche Dienst, also der Staat ist. Das Besteuerungsrecht bleibt hier immer im Kassenstaat mit der Folge, dass auch eine Lohnaufteilung nicht in Betracht kommt. Nach diesem Prinzip ist das Finanzamt Trier bislang auch vorgegangen. Andere Finanzämter halten dies ähnlich. Gerade diese Besteuerung steht jetzt aber auf dem Prüfstand, wie das Finanzamt Trier informell mitgeteilt hat.

Man wolle die Rechtsansicht nun bundesweit abstimmen. Es sei nicht einzusehen, dass die vorgenannten Berufsgruppen eben nicht den Lohn aufteilen müssen. Man denke an Lehrer , die die Hausaufgaben und den Unterricht in ihrem häuslichen Arbeitszimmer vorbereiten. Auch Professoren haben Heimarbeitstage. Nach Ansicht unserer Kanzlei ist die aktuelle Rechtspraxis richtig. In diesem Zusammenhang sei auf das aktuelle Revisionsverfahren unserer Kanzlei beim Bundesfinanzhof bezüglich der Mehrheitsgesellschafter-Geschäftsführer hingewiesen siehe eigener Artikel Auch hier handelt es sich um eine besondere Berufsgruppe , die ein Zwischending zwischen den Angestellten und den Selbstständigen darstellt.

Letztendlich ist auch hier eine Einordnung in die Gruppe der Selbstständigen angebracht, mit der weiteren Folge, dass keine Lohnaufteilung vorliegt. Wir bleiben bei unserer Auffassung und werden an der Besteuerung unserer Mandanten vorerst nichts verändern. Wer beispielsweise Aktienoptionen in Höhe von Leider funktioniert dies nur bei Angestellten, die keine Grenzgänger sind, also in Luxemburg wohnen.

Grenzgänger aus Deutschland unterliegen dem deutschen Steuerrecht. Dies hat alles auch keine weitere Bedeutung, wenn der Grenzgänger nur in Luxemburg arbeitet. Für den Fall der Lohnaufteilung, also Überschreitung der Tage Grenze, muss jedoch der wahre Wert der Warrants in der deutschen Steuererklärung angegeben werden.

Das Problem besteht nun wiederum darin, dass sich dieser Lohnbestandteil nicht aus der Jahreslohnsteuerbescheinigung ersichtlich ist. Vielen Angestelltensind diese Hintergründe auch gar nicht bekannt und erst recht nicht die steuerliche Folge in Deutschland. Fakt ist, dass diese Lohnart nicht sehr verbreitet ist und wenn ja, eher bei den leitenden Angestellten.

Da dies zu weiteren hohen Steuereinnahmen in Deutschland führt, ist dieser Sachverhalt nun im Fokus des deutschen Finanzamtes. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat am Allerdings wurde die Revision zugelassen zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung. Denn zu dieser Rechtsfrage gibt es zum einen bislang kein explizites Urteil des Bundesfinanzhofes , konkret zu Luxemburg-Grenzgängern.

Allerdings gibt es zwei unterschiedliche Auffassungen bei den Senaten des Bundesfinanzhofes. Senat beurteilt die vorgenannte Personengruppe als Arbeitnehmer. Senat hat die Rechtsfrage anders gesehen.

Dass diese vorgenannte Personengruppe im Sozialversicherungsrecht ohnehin als Selbstständige betrachtet werden, spielt dabei nur nebensächlich eine Rolle. Die Rechtsfrage ist deshalb spannend, weil die vorgenannten Senate die Frage nicht beantwortet hatten zu Grenzgängern , weil Sie nicht für internationale Fälle zuständige sind.

Letztlich wird hierüber der für internationales Steuerrecht zuständige 1. Sowohl für die eine als auch für die andere Lösung gibt es prominente Vertreter aus der Rechtswissenschaft. Im Jahr wurde die Tage-Regel eingeführt. Nun gibt es sehr viele Unternehmer, die in der Rechtsform der s. Diese sind oft auch Alleingesellschafter. Das Finanzamt Trier hat ein Interesse daran, auch diese Personen mit ihren Geschäftsführergehältern in Deutschland zu versteuern.

Aus diesem Grunde vertritt es die Auffassung des 6. Senates, der pro Fiskus geurteilt hat. Diese werden aufgefordert, ihre Tage zu zählen und Unterlagen hierzu einzureichen. All dies kommt nicht in Betracht, wenn die Geschäftsführer als Selbstständige angesehen werden. In der Folge hat das Finanzamt die Argumentation jedoch vom Tisch gewischt und Schätzungen durchgeführt.

Da das Finanzgericht Rheinland-Pfalz der Auffassung des 6. Senates folgt, hat es konsequenterweise die Schätzungen des Finanzamtes Trier abgesegnet.

In Deutschland gab es in den letzten Jahren schon mehrfach gesetzlich gewollte Deadlines für die Erstattung von Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung. Die Reaktion in der Bevölkerung war verhalten. Später warnte man alle Rentne r, sie mögen doch ihre Steuererklärungen abgeben, bevor die Deutsche Rentenversicherung ab dem Jahr an das Finanzamt die Rentendaten meldet.

Einige Rentner rührten sich. Nun ist es wieder soweit. Und niemand hat es irgendwie bemerkt. Es kamen jedoch auch keine fanfarenartigen Warnungen mehr, wie früher. Der Computer des Finanzamtes füllt sich also automatisch mit Daten von Grenzgängern. Je nach Beruf und Arbeitgeber wird sich das Finanzamt dann die Frage stellen, ob nicht auch nach der Verständigungsvereinbarung zu verfahren und anteiliges Gehalt in Deutschland zu versteuern ist.

Und für die Vergangenheit? Ab dem Jahr weisen die Steuerkarten auch die Auslandtage aus. Was wird das Finanzamt wohl denken, wie es sich bei dem Grenzgänger in den Vorjahren verhalten hat? Es wird also eigentlich höchste Zeit für einige Grenzgänger, über eine Selbstanzeige nachzudenken, sei es wegen der überschrittenen Tage-Grenze oder sonstigen Einkünften. Packen Sie es an! Ab dem Jahr werden nun auch Löhne und Pensionen von Luxemburg nach Deutschland automatisch gemeldet.

Auskunft auf Anfrage hat Luxemburg schon immer gegeben. Neu ist also, dass Daten automatisch gemeldet werden. Er hat also auch kein Recht auf die Formulierung der Anfrage Einfluss zu nehmen. In dem Fall, der Tschechien und Ungarn betraf, ging es um die Frage, ob es ein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung auch im Bereich des Auskunftsverfahrens gibt.

Es wird derzeit die Frage gestellt, wie weit diese Verfahren in die Rechte des Einzelnen eingreifen dürfen. Standard ist jedenfalls, dass es eine globale Steuertransperenz zu geben hat. Andererseits ist auch international anerkannt, dass der Steuerzahler hier nicht rechtlos gestellt werden kann, sondern gewisse Grundrechte haben muss. Das Informationsrecht darf natürlich die Ermittlungen, also die Aufklärung des Sachverhalts, nicht gefährden.

Die Deutsche Verhandlungsgrundlage für DBA sieht bereits vor, dass es ein informationelles Selbstbestimmungsrecht gibt. Die wurde bereits höchstrichtlich entschieden. Die erteilte Auskunft darf auch für andere, als steuerliche Zwecke, verwendet werden, wenn der andere Staat dem zustimmt.

Hinzu tritt ein Protokoll zu Artikel 25, was so viel bedeutet wie eine Kommentierung von Einzelfragen zu dem Thema. Deutschland würde keine Informationen erteilen, wenn die Informationen in dem anderen Staat zu einer Todesstrafe führen könnten. Der Ordre Public ist zu wahren. Wie lange darf der Staat die Daten aufbewahren? Für welche Zwecke dürfen die Informationen verwendet werden? Die Daten müssen vertraulich behandelt und geschützt werden. Nach deutschem Recht ist es dem Staat nicht verboten, von einer Bank gestohlene Daten anzukaufen und auszuwerten, um damit Steuerhinterziehung aufzudecken.

Dies wurde schon mehrfach gerichtlich entschieden. Wenn der Staat von einer Straftat erfährt, muss er diese verfolgen, ganz gleich, wie er an diese Informationen gelangt. Die Gegenmeinung sagt, dass der Staat gerade die Verfassung wahren sollte und sich nicht auf einen Deal mit einem Hehler einlassen sollte.

Der Staat wird jedoch alle Mitteln nutzen müssen, ob sich selbst zu erhalten oder nicht beschädigen zu lassen.

Insofern ist die deutsche Rechtsprechung zu diesem Punkt angemessen. Steuerpflichtige können sich ihre Rolle nicht aussuchen.

Der Wunsch vieler Grenzgänger, nichts mit dem Finanzamt zu tun haben zu wollen, geht somit nicht in Erfüllung. Das Verhältnis der Grenzgänger ist sogar noch i ntensiver , als das von Nicht-Grengängern. Denn durch den Auslandsachverhalt , der durch die Tätigkeit in Luxemburg begründet wird, ensteht eine erhöhte Mitwirkungspflicht mit der Aufklärung der steuerlichen Umstände.

Wer sich also auf einen steuerfreien Lohn aus Luxemburg beruft, muss beweisen , dass er auch tatsächlich in Luxemburg gearbeitet. Nicht das Finanzamt muss beweisen, sondern der Grenzgänger. Hohe Steuernachforderungen bringen sowohl Privatleute als auch Unternehmer dann in Existenzkrisen. Im Nachhinein hört man in der Praxis dann oft als Entschuldigung der Steuerpflichtigen, der luxemburgische Steuerberater hätte das alles gar nicht oder ganz anders erklärt.

Sollte dies stimmen ist ja alles in Ordnung, denn dann kann dieser Berater in Regress genommen werden. Seltsamerweise gibt es aber kaum solche Zivilprozesse, was dann doch wieder sehr bedenklich stimmt. Andererseits sollte jedem klar sein, dass das deutsche Steuerrecht kompliziert ist.

Damit aber nicht genug. Wer über die Grenze arbeitet, unterliegt internationalem Steuerrecht. Auch das sollte jedem Grenzgänger klar sein. Man sollte einem luxemburger Berater also nicht blind vertrauen, wenn er dem Grenzgänger das deutsche Steuerrecht erklärt.

Es ist bewiesen durch die Ereignisse der Vergangenheit in unserer Region, dass diese Beratungen in sehr vielen Fällen falsch war.